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Archiv für April 2010

XperRegio braucht Verstärkung!

Mittwoch, 28. April 2010

Um neue Projekte auf den Weg zu bringen und vorhandene Ideen umsetzen zu können, braucht es couragiertes Personal. Deshalb sucht XperRegio

eine/n Mitarbeiter/in für das Regionalmanagement

in Teilzeit 50 – 80 %, vorerst befristet bis zum 31.08.2011

Hier finden Sie die komplette Stellenausschreibung.

Die Website von mybeans.com räumt beim „Bayerischen Website Award 2010“ ab

Mittwoch, 28. April 2010

bayerischer_wsa_10_silberDie beste Website in Ostbayern wurde gesucht, soviel zur Ausgangssituation. Das Team von www.mybeans.com war mit dabei und ließ ihre Website auf Herz und Nieren prüfen. Von einem mehrköpfigen Expertenteam wurden alle Webseiten, die am Wettbewerb teilnahmen, unter die Lupe genommen. Die Bewertungskriterien waren unter anderem die Zielgruppenansprache, der Inhalt und die Funktion des Portals, Sicherheitsaspekte, Darstellung, Gestaltung, technische Umsetzung und mehr.

Darüber hinaus fand ein anonymer Bestellcheck statt, dem sich Betreiber der Webseiten zu unterziehen hatten. In allen Bereichen konnte die Firma mybeans mit ihrem Kaffeeportal und Onlineshop für Kaffee- und Espressobohnen punkten.

Mit dem Erreichen des Finales für Ostbayern hat sich das Kaffeeportal mybeans.com zur Endausscheidung für den gesamtbayerischen Raum qualifiziert. Natürlich war es auf dieser Stufe schon deutlich schwerer, sich gegen die Wettbewerber durchzusetzen. Umso erfreulicher die Nachricht, dass die Silbermedaille im Bayerischen Website Award 2010 nach Eggenfelden an das Kaffeeportal mybeans.com geht.

Wieder einmal hat ein Unternehmen den Beweis dafür erbracht, dass die besten Ideen tatsächlich aus der XperRegio kommen.

Ein Platz für einen Buddha

Montag, 26. April 2010

Seit vielen Jahren bereist Inge Hartl Asien. Während der Jahre wuchs die Verbindung zu diesem Kontinent und zu seinen Menschen. Im Laufe der Zeit entstand eine besondere Beziehung zu den Buddhafiguren und Buddhastatuen, denen man auf den Reisen durch Asien unweigerlich und unaufhörlich begegnet.

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Irgendwann wurde die erste monumentale Steinfigur für den Garten in einen Container gepackt, um die Reise nach Deutschland anzutreten. Dieser Steinbuddha, der zu Hause seinen Platz im Garten unterm Bambushain fand, brachte einen besonderen „Spirit“ aus dem Land des Lächelns in die bayerische Heimat nach Eggenfelden. Und schon bald wollten viele Freunde und Bekannte gerne eine ähnliche Gartenskulptur besitzen.

Damit nahm die Geschichte ihren Anfang und während der nächsten Reise musste ein ganzer Container mit den schweren Steinfiguren bepackt werden.

Gewiss, Beruf hat sehr viel mit Berufung zu tun. Im Laufe der Zeit haben die Geschäfte, die ursprünglich nebenbei betrieben wurden, einen außergewöhnlichen Umfang angenommen. Inge Hartl hat sich mit ihrem Unternehmen wayan-living.com als Spezialanbieterin für Buddha-Figuren, Buddha-Köpfe und Buddha-Statuen aus Stein zwischenzeitlich einen Namen gemacht. Heute verschickt sie die schweren Steinbuddhas an Kunden innerhalb ganz Deutschland und ins benachbarte Ausland. Als Direktimporteur, in enger Zusammenarbeit mit einigen handverlesenen asiatischen Partnern, können erstaunliche Buddhaexemplare zu günstigen Preisen angeboten werden. Das wissen die Kunden zu schätzen. Im Buddha Shop www.wayan-living.com gibt es eine große Auswahl individueller Gartenfiguren zu bewundern.

Das Hauptsegment des Unternehmens sind die schweren Steinbuddhas. Alles andere wäre scheinbar zu leicht gewesen. Die persönlich ausgesuchten Buddha Figuren sind überwiegend aus Lavastein hergestellt. Alle Exemplare sind handgefertigt. Jedes Stück ist ein Einzelstück.

Dass sich die Steinfiguren in unseren Breitengraden wohl fühlen, diese Gewissheit hat sich im Laufe der Jahre eingestellt. Die Gartensaison 2010 steht in den Startlöchern, der erste Container mit einzigartigen Buddhas aus Indonesien ist entladen und so mancher Garten wartet möglicherweise schon auf seinen ganz persönlichen Buddha.

Gesucht: Die Mutmacher/innen der XperRegio – Region

Donnerstag, 8. April 2010

Nobelpreisträger fallen nicht vom Himmel: Alle, die sich berufen fühlen, können Vorschläge beim Nobelpreiskomitee einreichen. Selbst „Unser Star für Oslo“ wird demokratisch vom Publikum gewählt. Jetzt sollen Menschen mit guten Ideen und vorbildlichen Aktionen aus den beiden Landkreisen Rottal-Inn und Dingolfing als „Mutmacher der Region“ ausgezeichnet werden. 40 Porträts von herausragenden Persönlichkeiten aus den Bereichen Soziales, Kunst und Kultur, Umwelt und Gesundheit, Wirtschaft und Arbeitswelt sowie Sport werden in einem Buchprojekt vereint. Die Vorschläge dazu kommen aus der Bevölkerung, denn fast jeder kennt einen Menschen, der auf seine Art und auf seinem Gebiet Besonderes zustande bringt und gleichzeitig viel für die Gemeinschaft tut. Das Regionalmanagement wertet die Vorschläge aus und wird die Porträts in einem Buchprojekt bündeln und bei einer großen Gala der Öffentlichkeit vorstellen.

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XperRegio ist ein Zusammenschluss von 21 Kommunen in den zwei Landkreisen Rottal-Inn und Dingolfing. Unterstützt und vernetzt werden hier unternehmerische Menschen, die der Region mit manchmal auch unkonventionellen Ideen zu neuen Perspektiven verhelfen.

Die Ergebnisse von XperRegio in den letzten zehn Jahren können sich sehen lassen: In den abgelegenen ländlichen Regionen mit den typischen Problemen –etwa die Abwanderung junger qualifizierter Menschen- wagten 170 unternehmerische Menschen einen neuen Schritt. Mit drei Millionen Euro EU-Mitteln wurden über 400 neue Arbeitsplätze geschaffen und über 14 Millionen Euro Investitionen ausgelöst.

In den XperRegio-Kommunen ist dadurch ein neues Lebensgefühl entstanden: Menschen, die voller Begeisterung „ihre Sache“ in „ihrer Region“ ein Stück voran bringen, werden immer mehr. Da gibt es den innovativen Handwerker und den unternehmerischen Kulturamtsleiter, den unkonventionellen Jugendclub-Chef und den Pionier in der Landwirtschaft. Für dieses Modellprojekt gab es auch schon zahlreiche Preise vom Bund und der Europäischen Union. Diese Stimmung möchte XperRegio jetzt weiter stärken: Mit dem Buch über Mutmacher/innen in der Region.

Lockerer Stil und pointierte Aufnahmen, mit denen die Mutmacher  und ihre Ideen in Szene gesetzt werden, sollen die Leser davon überzeugen, dass es gar nicht so schwer ist, die Region voran zu bringen und zu repräsentieren. Denn oft sind es genau jene Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen, die aber mit ihrem Handeln und ihren Aktivitäten der Region eine unverwechselbare Prägung geben und sie voran bringen. Das neue Buch soll ihnen eine Plattform geben.

Wer also Menschen kennt, die gerne in ihrer Region leben, die mit Ideen und Feuereifer bei der Sache sind, sollte die Namen sowie eine kurze Beschreibung der besonderen, Mut machenden Leistung dieser Person an die XperRegio Geschäftsstelle in Arnstorf weiter leiten. Entweder schriftlich an XperRegio, Marktplatz 3 in 94424 Arnstorf oder per E-Mail an info@xperregio.de oder auf der Homepage www.xperregio.de oder per Telefon unter 08723/ 437855. Einsendeschluss ist am Mittwoch, 21. April 2010.

Kinder haben Rechte

Donnerstag, 8. April 2010

Auf Einladung des XperRegio Teams besuchten 32 Kinder des Landauer Gymnasiums die Hochschule Deggendorf.

Alexandra Niewöhner vom Zentrum für Weiterbildung erwartete die Gruppe bereits und führte sie zunächst durch die Hochschulgebäude. Vorbei an den in ihre Bücher vertieften Studenten in der Bibliothek ging es auf den Campus , wo erklärt wurde, in welchen Gebäuden die verschiedenen Fakultäten sitzen. Im Gebäude des Fachbereichs Maschinenbau  bestaunten die Schülerinnen und Schüler Motoren und optische Geräte.  Besonders imponierten den Kindern  die  Bilder von Angela Merkel, als diese der  Deggendorfer Hochschule einen Besuch abgestattet hatte.

Geduldig beantwortete Frau Niewöhner im Anschluss die vielen Fragen der Kinder. So erfuhren sie zum Beispiel, dass die Fachhochschule im Jahre 1994 gegründet wurde, dass es für jetzt 3500 Studierende viel zu eng geworden ist und  deshalb gerade neue Gebäude gebaut werden, dass viele Studenten nebenbei arbeiten müssen, weil das Studium auch Geld kostet, dass das Studium in Semester (=Halbjahre) gegliedert ist, dass man normalerweise nach 7 Semestern den Bachelor-Abschluss macht, und in weiteren 3 Semestern den „Master“-Abschluss erreichen kann, dass es in Fächern wie Elektrotechnik oder Maschinenbau immer noch sehr  wenig Frauen gibt und dass auf dem Campus im Sommer viele Feste stattfinden, denn Studenten studieren nicht nur fleißig, sondern feiern auch gerne.

Nach so vielen Informationen legten die Landauer Schülerinnen und Schüler in der Mensa eine kleine Pause ein und stärkten sich für den nun folgenden Hauptteil des Besuchs  im großen Hörsaal der Hochschule.

Im Rahmen der KinderUni  gestalteten Studierende der Fachakademie für Sozialpädagogik eine Veranstaltung zum Thema „Kinder haben Rechte“. Spielerisch führten sie die Kinder an die Thematik heran und informierten dann über die Kinderrechtskonvention, die seit 1989 besteht und Kindern Grundrechte gibt. In den sich anschließenden Workshops kamen die Kinder zu Wort und beschäftigten sich intensiv mit ihren Rechten.  Hier entstanden dann viele Kunstwerke, auf denen beispielsweise das Recht auf freie Meinung, das Recht auf Bildung oder das Recht auf Freizeit und Spiel dargestellt wurden. Um ihrem Recht auf Privatsphäre Nachdruck zu verleihen, fertigten viele gleich ein Türschild an, das jetzt zuhause wohl manche Kinderzimmertür schmückt.

So ging ein rundherum interessanter und abwechslungsreicher Nachmittag zu Ende, mit dem auch Dr. Karin Kaltwasser, Lehrerin für Sozialkunde und Geschichte am Gymnasium Landau, äußerst zufrieden ist: „Es ist ein Unterschied, ob man von Hochschulen nur gehört hat oder schon eine von innen gesehen hat. Ich glaube, man kann nicht früh genug anfangen, Kinder für ihre spätere Berufswahl  zu sensibilisieren. Deshalb ist die Initiative von XperRegio sehr zu begrüßen. Mein Dank geht sowohl an die Organisatorinnen der KinderUni als auch an das Team von XperRegio, die es uns ermöglicht haben, dabei zu sein.“

Ein neues „Begegnungszentrum“ für den Markt Simbach

Donnerstag, 8. April 2010

Der Markt Simbach wird jetzt belohnt für einen mutigen Schritt: 66.000 EUR Leader-Fördermittel wurden bewilligt, um das „Begegnungszentrum Simbach“ auf den Weg zu bringen.

Unmittelbar angrenzend an das Rathaus – mitten im Ortskern – befindet sich bis jetzt der Kindergarten von Simbach. Im Zuge des Konjunkturpaketes wird der Kindergarten an einem anderen Ort ausgebaut. Der Markt Simbach stand vor der Entscheidung: das alte Gebäude verwaisen lassen oder einer neuen, nachhaltigen Nutzung zuführen.
Simbach hat sich entschieden und eigenverantwortlich eine keineswegs einfache Aufgabe angepackt: Das zentral gelegene Gebäude soll ein Ort der Begegnung  werden, in dem Mutter-Kind Gruppe, Spielmanns- und Fanfarenzug, Pfadfindergruppe, Senioren und  Faschingsgarde eine neue Heimat finden.

Die Umsetzung dieses Projekts ist für Simbach nicht nur mit vielen organisatorischen und praktischen Aufgaben verbunden, sondern auch mit einer finanziellen Anstrengung, denn Auflage bei einer Leader-Förderung ist es, dass der Projektträger mindestens 50 % der notwendigen Mittel selbst aufbringt.

Investiert wird in Baumaßnahmen, die für eine veränderte Nutzung des Gebäudes erforderlich sind: Erneuerung der Fenster, Anbringung einer Wärmedämmung, Innenwandbekleidung, Erneuerung der schadhaften Dachkonstruktion, Installation von Heizungsleitungen und neuen Heizkörpern, Elektroinstallationen, Beleuchtung, Ausbau der Kindergartentoiletten und Einbau von Erwachsenentoiletten.

Mit dem Projekt „Begegnungszentrum“ setzt Simbach ein Zeichen für die Zukunftsfähigkeit des Ortes und für eine aktive Bürgerkultur. Die zentrale Lage des neuen Zentrums bildet eine ideale Voraussetzung für einen Ort der Begegnung. Wer ein Projekt mit Eigenverantwortung, Mut und Entscheidungsfreude anpackt, erfüllt – wie Simbach – alle Voraussetzungen für eine Unterstützung durch das XperRegio-Regionalmanagement.