Am Girls Day sind Mädchen aufgefordert, in technische Berufe reinzuschnuppern. Der Boys Day setzt sich zum Ziel, andersrum, Jungs die Möglichkeit zu bieten, in soziale Berufe oder auch in den Bereich Einzelhandel reinzuschnuppern. Mehr Infos dazu gibt es bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises Rottal-Inn und unter http://www.neue-wege-fuer-jungs.de/, www.girls-day.de, http://www.kompetenzz.de/Aktuelles/BD-Land-der-Ideen, http://www.kompetenzz.de/Aktuelles/Aufruf-Girls-Day.
Archiv für Februar 2011
Girls Day und Boys Day am 14. April 2011
Dienstag, 8. Februar 2011Impressionen der Auftaktveranstaltung Lokales Netzwerk “Haus der kleinen Forscher”
Dienstag, 8. Februar 2011- Vertreter der Landespolitik, MdL Reserl Sem, MdL Bernhard Roos und MdL Eike Hallitzky (von links) begrüßen die Initiative der XperRegio, ein Lokales Netzwerk “Haus der kleinen Forscher” aufzubauen.
- Erzieherinnen aus den Landkreisen Rottal-Inn und Dingolfing-Landau informierten sich über das lokale Netzwerk Haus der kleinen Forscher.
- Nadja Fischer stellt die Stiftung Haus der kleinen Forscher vor.
- Nun wird Musik gemacht: Mit Röhrchen unterschiedlicher Länge spielten die Gäste ein Kinderlied.
- Netzwerkkoordinatorin Inge Hitzenberger und Trainerin Christine Dornberger-Uttendorfer stellen das Lokale Netzwerk “Haus der kleinen Forscher” vor.
- Von der Experimentiermeile begeistert zeigen sich Arnstorfs Bürgermeister Alfons Sittinger, MdL Eike Hallitzky, MdL Bernhard Roos, Direktor der Realschule Arnstorf Jürgen Böhm, MdL Reserl Sem, Rektor der Closen-Hauptschule Arnstorf Günter Fischerauer, Landrat Heinrich Trapp, Landrätin Bruni Mayer, Nadja Fischer vom Haus der kleinen Forscher aus Berlin, die Trainerin Christine Dornberger-Uttendorfer und Netzwerkkoordinatorin XperRegio-Regionalmanagerin Inge Hitzenberger (von links)
- An der Experimentiermeile
- Im Gespräch
- Schülerinnen der Realschule Arnstorf versorgten die Gäste mit Kaffee und Gebäck.
MINT in die Köpfe und Herzen!
Dienstag, 8. Februar 2011Pressemitteilung 01.02.2011
MINT in die Köpfe und Herzen!
XperRegio setzt Dialog zwischen Schulen und Wirtschaft fort
Eggenfelden. Der Fachkräftemangel – vor allem in den MINT-Fächern – ist auch in unserer ländlichen Region angekommen. XperRegio als Partner der bundesweiten Initiative „MINT Zukunft schaffen“ benennt diese Situation und sensibilisiert für die Bedeutung der MINT-Bildung. Xper-i-MINT – das regionale Bildungsforum für Unternehmer und Schulen – im Oktober letzten Jahres gab den Anstoß dazu. Das Regionalmanagement der XperRegio GmbH hatte nun zum 1. MINT-Gesprächsabend in die Schlossökonomie Gern eingeladen, um den Dialog fortzusetzen.
Regionalmanagerin Inge Hitzenberger konnte viele engagierte Schulleiter/innen und Lehrer/innen sowie einige Vertreter aus der Wirtschaft begrüßen und lud sie zunächst zu einem kurzen Brainstorming ein: Was erwartet sich die Wirtschaft von einer guten MINT-Ausbildung? Praktische Erfahrung in den Naturwissenschaften, „Neugier“ und Offenheit gegenüber Neuem wurden genannt. Aber auch gute Fremdsprachenkenntnisse seien in international aufgestellten Firmen grundlegend. Wie stellen sich die Lehrkräfte den idealen MINT-Unterricht vor? Eine verblüffend einfache Antwort kam fast unisono: Kleine Lerngruppen, Freiräume für Experimente und eine gute Ausstattung mit funktionierenden Computern und stabiler Software. Des weiteren wünschen sich Lehrer eine engere Verzahnung mit der Wirtschaft, beispielsweise in Form von Betriebsbesichtigungen oder Unterrichtsbesuchen von Fachkräften aus der Wirtschaft.
Oliver Foitzik, Kuratoriumsmitglied der Initiative „MINT Zukunft schaffen“, informierte anschließend über die Ziele der Initiative „MINT Zukunft schaffen“. Anhand eines Rechenbeispiels zeigte er nochmals die Dramatik des Fachkräftemangels: Ein fehlender Experte verursache einen Wertschöpfungsverlust in Höhe von 230.000 Euro. Die bestehende Fachkräftelücke von derzeit 70.000 verursache demnach einen Schaden von über 16 Mrd. Euro. Dieser „Lücke“ gegenüber stehen sinkende Schülerzahlen, eine geringe Technikaffinität der Schüler/innen und eine hohe Abbrecherquote in den MINT-Studiengängen. Um gegenzusteuern, versuche die Initiative durch Netzwerkarbeit mit Schulen, Verbänden und Unternehmen „MINT in alle Köpfe und Herzen“ zu bringen. XperRegio als Partner leiste dazu einen wichtigen Beitrag vor Ort.
Als regionales best-practice-Beispiel wurde das Deggendorfer Projekt „SET – Schüler entdecken Technik“ vorgestellt: Unter Anleitung von MINT-Studenten dürfen Schüler an sechs Nachmittagen mit Technik experimentieren. Die jungen Forscher rücken ausrangierten Elektrogeräten zu Leibe, bauen Taschenlampen, Wechselblinker oder eine elektrische Sirene. Auch „brainchild“ aus Eggenfelden, ein IT-Systemhaus, engagiert sich an Schulen: „Viele Technologien sind Teil der Erlebniswelt eines jeden Kindes. Mit unseren Workshops wollen wir die Kinder anregen, technische Sachverhalte und Produkte nicht nur als gegeben zu akzeptieren, sondern zu ergründen und hinterfragen“, so Mike Werner, Geschäftsführer der brainchild GmbH.
Der Erfahrungsaustausch soll mit einem weiteren MINT-Abend am 12.04.2011 in Simbach am Inn fortgesetzt werden. Das Regionalmanagement der XperRegio GmbH will bis dahin noch mehr Betriebe davon überzeugen, dass es sich lohnt, die engagierten Schulen zu unterstützen.










