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Abschied von Franz Dullinger

In der Land-Wirtschaft Thalhausen bei Mariakirchen fand die jüngste Gesellschafterversammlung der XperRegio GmbH statt. Geschäftsführer Alfons Sittinger konnte dazu die Bürgermeister bzw. ihre Vertreter aus 20 Gemeinden sowie des Landratsamtes Rottal-Inn begrüßen. Steuerberater Thomas Kaempfel stellte zunächst die Jahresabschlüsse 2007 bis 2009 vor. Alfons Sittinger gab den Stand des BMU-Projektes „Effiziente kommunale Anlagen“ wieder, in dem Kommunen Maßnahmen zur Energie- und CO2-Einsparung bei Anlagen zur Wasserver- und Abwasserentsorgung beantragen können. Außerdem berichtete er von der Korrespondenz mit Ministerpräsident Seehofer, in der es um die Einführung regionaler Budgets nach dem Vorbild von XperRegio ging. Franz Hofmann von der Firma HPE ging auf Fragen der Bürgermeister zum Stand des Breitbandausbaus in den XperRegio-Kommunen ein. Regionalmanagerin Inge Hitzenberger schließlich informierte über die aktuellen Aktivitäten im Unternehmens- und Bildungsbereich.

In diesem Rahmen feierte man auch den Abschied vom langjährigen Regionalentwickler Franz Dullinger. Geschäftsführer Alfons Sittinger bedankte sich bei ihm für die fast 10-jährige Zusammenarbeit. Dass es die heutige kommunale Allianz von 22 Kommunen gebe, sei maßgeblich Franz Dullingers Verdienst. Er habe sowohl den Namen XperRegio geprägt als auch die ersten Versuche der kommunalen Zusammenarbeit im Regionalentwicklungs-prozess begleitet. Der größte Erfolg war es, das EU-Regionalprogramm initiiert und in den Jahren 2005 bis 2008 erfolgreich abgewickelt zu haben. Die Europäische Kommission habe diese Initiative als Modell für regionale Entwicklung ausgewählt und damit erstmalig regionale Entscheider mit der Kompetenz ausgestattet, EU-Mittel eigenverantwortlich zur Unternehmerförderung einzusetzen.

Weitere Meilensteine waren die Erstellung eines Regionalen Entwicklungskonzepts als Bedingung für die erfolgreiche Bewerbung als Leader-Region sowie die Einrichtung eines Regionalmanagements. Eigeninitiative, Innovation und Heimatverbundenheit – das seien nicht nur Leitgedanken des Regionalen Entwicklungskonzepts, sondern prägten auch den Arbeitsstil Franz Dullingers. Mit der Überreichung einer „Niederbayerischen Landschaft“ des Simbacher Künstlers Josef Karl Nerud beschloss Alfons Sittinger seine kurze Laudatio.

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