Startseite     Kontakt     Impressum

Archiv für die Kategorie „Presseberichte“

Leader: Förderbescheide für drei neue Projekte sind da!

Sonntag, 20. Juni 2010

Arnstorf. EU-Mittel zur Förderung unternehmerischer Aktivitäten und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze in die Region zu holen, war und ist seit ihrer Gründung das Hauptziel von XperRegio. Die XperRegio-Nachfolge GmbH ist aber auch Ansprechpartner für LEADER, einem Programm der Europäischen Union, mit dem innovative Projekte im ländlichen Raum gefördert werden. Seit September 2009 laufen die Fäden für die Regionalförderung bei Inge Hitzenberger in der XperRegio-Geschäftsstelle in Arnstorf, Marktplatz 3, zusammen. Sie hat den Überblick über alle Maßnahmen und bringt mit den Antragstellern Projektideen bis zur Antragsreife.

Für drei Initiativen wurden vom LEADER-Programm der EU in den letzten Wochen insgesamt 418 921 Euro bewilligt, um damit innovative Projekte im Landkreis Rottal-Inn aufzubauen. Worum es sich handelt und welche Vorteile die Maßnahmen bringen, berichteten GmbH-Geschäftsführer Alfons Sittinger, Bürgermeister Günther Wöhl aus Simbach, Johann Kuchlbauer von der Finanzabteilung der Stadt Simbach und zuständig für die Wirtschaftsförderung sowie Dr. Martin Ortmeier, Leiter der niederbayrischen Freilichtmuseen Finsterau und Massing, bei einem Pressegespräch mit Leader-Manager Dr. Eberhard Pex vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Landau, mit dessen Unterstützung bürokratische Hürden überwunden wurden.
„Für Niederbayern stehen im Förderzeitraum bis 2013 bis zu 9,5 Millionen Euro zur Verfügung. Geld, über das die acht Aktionsgruppen selbst entscheiden und Initiativen ‚von unten’ fördern können“, so Dr. Pex. Er überbrachte auch die Nachricht von sehr guten Aussichten auf ein Weiterlaufen von LEADER ab 2014.
Die Stadt Simbach am Inn will unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung und ihrer regionalen Besonderheiten mit ihrem Projekt, in das 213 300 Euro LEADER-Mittel fließen, unternehmerische Aktivitäten fördern und neue Arbeitsplätze schaffen. „Ein Zentrum für Gründer und innovative Unternehmen ist Teil eines Maßnahmenbündels, das die Stadt forciert“, berichtete Bürgermeister Günther Wöhl. Ein „Kümmerer“ (Geschäftsführer) soll die Zukunftspläne wachstumsorientierter Unternehmen analysieren, weitere Mitarbeiter einer kleinen Mannschaft dann Verbindungen zu internationalen Top-Partnern schaffen. „Mit diesen Maßnahmen wollen wir die vorhandene Gewerbestruktur ausweiten, Arbeitsplätze stabilisieren und neue hinzu gewinnen,“ betonte Wöhl.
„Alle historischen Gebäude und die zugehörigen Außenflächen einer regen Nutzung für Bildung, Erholung und Unterhaltung zuführen“ – so umriss Dr. Martin Ortmeier das Projekt „Erlebnis Heilmeierhof“ im Freilichtmuseum Massing. Das Vorhaben, die Hofanlage mit einem Wasch- und Backhaus nach einem Bauplan von 1901 zu ergänzen, wird von LEADER mit 34 000 Euro unterstützt. Der Aufbau geschehe als Schaubaustelle, die Grundsteinlegung findet am 1. Juli statt, der Abschluss ist für Juni 2011 geplant. Die neuen Räume sollen auch Platz für Veranstaltungen bieten, durch die der pädagogische und heimatpflegerische Bereich des Museums stärken an den Mann und die Frau gebracht werden. Das Gesamtkonzept, von dem Ortmeier in dieser Förderperiode drei Viertel über die Bühne bringen will, sieht zudem den Ausbau des bestehenden Stadels zu einem saisonal nutzbaren Veranstaltungsraum für 120 Gäste sowie die Schaffung von Radlerunterkünften vor.
Mit 172 000 Euro wird in Arnstorf die Schaffung eines Kulturzentrums im Unteren Schloss unterstützt. „Bereits jetzt befinden sich in dem Gebäude die Bücherei, Volkshochschule sowie ein Traditionsraum der KSK; mit einem Gesamtaufwand von 468 000 Euro entstehen im Dachgeschoss auf 300 Quadratmetern Proben- und Veranstaltungsräume für Musikschaffende einschließlich Fundus für das Mittelalterfest, Platz für Notenmaterial und Instrumente; auch die Kollbachtaler Trachtler finden hier eine Heimat“, stellte Alfons Sittinger das Projekt vor. Umbaubeginn ist im Herbst, Fertigstellung Frühjahr 2011. - cm

vilstal-leader-red-14.06.10

Freuen sich über LEADER-Fördermittel für die   Region: (von links) Johann Kuchlbauer und Bürgermeister Günther Wöhl (Simbach am Inn), XperRegio-Regionalmanagerin  Inge Hitzenberger, Leader-Manager Dr. Eberhard Pex, XperRegio-Geschäftsführer Alfons Sittinger und Dr. Martin Ortmeier (Freilichtmuseum Massing).

Im verrückten Chemielabor

Mittwoch, 3. März 2010

Arnstorf/Deggendorf. „Daheim würden wir so das Haus in die Luft sprengen“, rief die zwölfjährige „Studentin“ Martina mit großen Augen, als Magic Andy vor ihr Feuer spuckte. An diesem Nachmittag war in der Fachhochschule wieder einiges anders als an normalen Unterrichtstagen: Die Studenten waren jünger, ihre Reaktionen auf die „Vorlesung“ impulsiver und der Professor irgendwie ausgeflippter. Die Kinder-Uni, eine von der PNP unterstützte Vorlesungsreihe für Neun- bis Dreizehnjährige, stand dieses Mal unter dem Motto „Das verrückte Chemielabor“. Der freiberufliche Chemiker, Entertainer und Autor Dr. Andreas Korn-Müller zeigte, dass Wissenschaft feurig, explosiv und sogar magisch sein kann.

CIMG7240_klein

Fasziniert verfolgten 38 Kinder der 6. Klassen der Realschule Arnstorf die chemischen Hexereien. Auf Einladung des XperRegio-Teams waren sie zu Besuch in der Kinder-Uni. Das Interesse war so groß (90 Anmeldungen), dass die 5. Klassen auf einen anderen Termin vertröstet werden mussten.
Seinen jungen Hörern offenbarte Dr. Korn-Müller, dass Milch nicht nur gut schmeckt, sondern auch als Zaubertinte einiges hermacht: Die Flüssigkeit einfach auf ein leeres Blatt Papier pinseln und weißen Pfeffer darüber streuen. Viele kleine „Studenten“ waren ziemlich ungläubig, als aus dem Nichts plötzlich ein Buchstabe nach dem anderen sichtbar wurde. Noch größer war die Begeisterung im Hörsaal, als Magic Andy vor den Augen der Mini-Studenten aus wenigen Zutaten Filmblut herstellte. Dieses kam in einer nachgestellten Kampfszene aus dem Kassenschlager „Fluch der Karibik“ auch gleich zum Einsatz, wobei Michael aus Arnstorf „Jack Sparrow“ doubeln durfte. Das Ergebnis: Ein „verletzter“ Magic Andy und viel rotes „Blut“ an seinem Arm.

CIMG7268

Weniger „blutig“, dafür genauso spannend war das nächste Experiment des Chemikers: „Auf einem Tablett lasse ich nun einen Eisberg wachsen“, kündigte er an und vermischte Natriumacetat mit Wasser. Tatsächlich: Faszinierte Kinder in den Sitzreihen verfolgten, wie sich ein eiszapfenähnliches Gebilde mit jedem Tropfen Wasser ein Stück weiter emporhob. Sogar anfassen durften sie das Gebilde. „Aber das ist ja warm“, bemerkten die Hobby-Chemiker, „das kann kein Eis sein!“ Den schlauen Mini-Studenten kann man eben nichts vormachen, musste Magic Andy an dieser Stelle erkennen und gab zu, was eh bereits alle ahnten. Der Stoff kristallisiert, erklärte er. „Dann ist das ja derselbe Stoff wie bei den Taschenwärmern“, rief einer der schlauen Zuhörer und verschaffte sich mit dieser Erkenntnis Respekt.

CIMG7270

Höhepunkt der Show war, als der promovierte Chemiker Pulver aus einem Röhrchen in eine Flamme pustete und für eine kurze Stichflamme sorgte. „Wow, cool“, riefen die aufgeregten Kinder aus dem Publikum. Drei von ihnen durften schließlich selbst noch Feuer spucken. Bärlappsporen aus Tibet – ihnen hatten die Kleinen die Reaktion zu verdanken. „Kaufen kann man das aber erst, wenn man 18 Jahre alt ist“, erklärte Magic Andy. Alle Versuche reicherte der Chemiker mit Informationen über die verwendeten Stoffe und deren Reaktion miteinander an. Gut, dass viele der kleinen Studenten ihren Block dabei hatten und alles fein säuberlich mit notierten.
„Meine Schüler hatten großen Spaß“, zog Realschullehrerin Elisabeth Spann ein Resümee des Besuchs an der Kinder-Uni. Sehr schön fand sie, dass „die Kinder stark miteinbezogen wurden und einzelne unter Anleitung selber experimentieren durften“. Das Angebot der XperRegio, Schülern den Besuch der KinderUni zu ermöglichen, sei äußerst wertvoll, so Rektor Jürgen Böhm. In den technisch-naturwissenschaftlichen Fächern werde es in Deutschland in naher Zukunft erheblichen Bedarf an Nachwuchskräften geben. Da freue es ihn besonders, „wenn Schüler bei einer solchen Veranstaltung Feuer fangen.“ – ke

Rottaler Anzeiger, 12.02.2010

Wie das Bild in die Kamera kommt

Donnerstag, 7. Januar 2010

Auf Einladung des XperRegio-Teams fuhren 31 wissbegierige Schüler der Realschule Eggenfelden und der Volksschule Wurmannsquick zum “Studium” nach Deggendorf. “Kinderuni” so heißt eine regelmäßige Veranstaltungsreihe der dortigen Fachhochschule, in der Professoren und andere Fachleute versuchen, Kindern verständliche Antworten auf Fragen aus Alltag und Wissenschaft zu geben.

kinderuni-1Schon während der Busfahrt erfuhren die Junior-Studenten, was eine Hochschule ist und was die Studenten dort den ganzen Tag tun. Nach einer kurzen Inspektion des Campus, also des Hochschulgeländes, strömten alle in den großen Hörsaal. Hier erklärte der im Optiklabor der Hochschule tätige Diplom-Ingenieur Christian Vogt den Neun- bis 13Jährigen, wie i eine Digitalkamera funktioniert. Die große Frage an diesem Abend: “Wie kommt das Bild in die Kamera?”

Die Schüler waren eifrig dabei. Sebastian Kotzias (10) zum Beispiel war voller gespannter Erwartung. “Dass ich was sehe und was anfassen kann”, erhoffte er sich. Anfassen kam zwar erst zum Schluss – da wurden dann Kameras, Farbfilter, Speicherkarten und Fototeile direkt untersucht – aber auch die ll1eotie sorgte für einige begeisterte “Oooohhs”. Zum Beispiel die Tatsache, dass es so kleine Kameras gibt, dass man damit in der Nase filmen kann. “Die sind dann so klein wie mein Fingernagel”, berichtete Vogt.

Der Kinderuni-Professor ging auch gewissenhaft auf weniger spektakuläre Themen ein. Ganz zu Beginn der Vorlesung erklärte er, wie eine Lochkamera funktioniert. Einfach ein Loch in eine Pappschachtel schneiden, dann kann man sehen, dass das ganze Licht hinten ankommt, wenn man zum kleinen Loch hineinleuchtet. Dann führte er chronologisch die Entwicklungen auf, die schließlich zu dem führen, was man heute in der Hand halten kann, der Digitalkamera.

kinderuni-2Mit Zwischenfragen muss ein Kinderuni-Professor umgehen können. Immer wieder schnellte eine kleine Hand in die Höhe und Christian Vogt hielt inne. Er zeigte Bilder von den ersten Kameras und erntete damit erstauntes Gekicher. Auch die Geschichte, dass man früher mehrere Minuten lang stillsitzen musste, wenn man ein Foto von sich haben wollte, sorgte für Interesse.

Mit einem Bild von Bugs Bunny erklärte Vogt, was Pixel sind. Die Reaktion war eindeutig: “Das ist doch nur ein Hase”, war leicht enttäuscht zu hören. Deutlicher wurde das System, als Vogt mit dem Licht dreier bunter Taschenlampen an der Wand die Mischung von Farben demonstrierte. Das Fazit eines der kleinen Zukunftsoptiker: “Das war ein interessantes Thema.”

Auf der Heimfahrt ins Rottal staunten die XperRegio-Mitarbeiterinnen sowie Konrektor Franz Griebl nicht schlecht, wie viel Wissen die “Juniorstudenten” mit nach Hause nahmen. Und lnge Hitzenberger, die Leiterin der XperRegio-Geschäftsstelle, verspricht, die Besuche an der Kinderuni mit weiteren Schulen fortzusetzen, denn: „Eine wesentliche Aufgabe des Regionalmanagements ist es, eine bildungsfreundliche Umgebung zu schaffen, um in möglichst vielen jungen Menschen Funken zu zünden.”

Rottaler Anzeiger 23.12.2009

„Erfolgreiche Unternehmen entstehen im Kopf“

Dienstag, 10. November 2009

25-11-faltinLandau. Das XperRegio-Team organisierte am Freitag in der Stadthalle einen außergewöhnlichen Vortrag mit Prof. Dr. Günter Faltin zum Thema “Erfolgreich gründen -  es geht auch anders”. Der Wirtschaftsprofessor an der Freien Universität Berlin, erfolgreicher Unternehmer und Träger des Deutschen Gründerpreises 2009, verblüffte mit seinen Thesen, die unkonventionelle Wege der Unternehmensgründung aufzeigten.
Entrepreneurship-Professor Dr. Günter Faltin musste bereits öfter zusehen, wie eine tragfähige Idee für eine Kleinunternehmer-Existenz an der Unfähigkeit der Existenzgründerberatung scheiterte. Faltins Urteil klingt hart, ist aber fundiert. In der deutschsprachigen wissenschaftlichen Literatur wie auch in der Gründungsberatung stünden die betriebswirtschaftlichen Probleme im Vordergrund, kritisiert Faltin mit der Konsequenz, dass die Gründung eines Betriebs in erster Linie als technisch-instrumenteller Vorgang behandelt wird. Deshalb gibt es Ratgeber mit Checklisten und Tabellen zuhauf, aber kaum Inspirierendes, um Ideen zu finden und Geschäftsmodelle zu erfinden.
Das ist die Lücke, in die Faltin stößt. Er denkt Unternehmensgründung neu von der Idee, nicht von der Umsetzung her. Erfolgreiche Unternehmen entstehen im Kopf”, meinte Faltin. Im Gegensatz zu industriellen Zeiten, als die Gründung hohen Kapitaleinsatz erforderte, rücke heute die Idee in den Mittelpunkt. “Konzept-kreative Gründungen“ nennt er Gründungen, die nicht auf einem Patent oder einer technischen Erfindung, sondern auf einem innovativen Konzept beruhen. So hat Skype etwa das Telefonieren über das Internet nicht erfunden, sondern eine vorhandene Technologie marktfähig gemacht. E-Buero war nicht der erste und einzige Anbieter von Bürodienstleistungen via Internet, schwang sich aber zum Marktführer auf. Auch Faltins eigene Firma, die Teekampagne, basiert auf einer einfachen Idee: Warum wird Kaffee in 500-Gramm-Packungen verkauft und Tee nur in 100-Gramm-Beutelchen? Diese Frage führte Faltin dazu, einen Versandhandel mit Tee in Großpackungen aufzubauen. Keine Erfindung, keine besonders geniale Idee, aber erfolgreich. Heute ist die Teekampagne das größte Teeversandhaus in Deutschland und der größte Importeur von Darjeeling-Tee weltweit. Dafür hat er den diesjährigen Deutschen Gründerpreis erhalten.
„Von den Funktionen ausgehen, statt den Konventionen zu folgen”, beschreibt der Professor sein Rezept. Bestehendes in Frage stellen, Dinge neu denken. Und wenn man eine Idee hat, diese durcharbeiten, bis ein ausgereiftes Konzept entwickelt ist. So radikal wie mit dem betriebswirtschaftlichen Ansatz bricht Faltin auch mit einem anderen Dogma, dem vom Unternehmer als Alleskönner, der sich in allen Facetten seines Geschäfts gleichermaßen gut auskennen muss. Faltin denkt, dass ein Unternehmer heute nicht mehr alles selbst machen und können muss. Ob Büro; Buchhaltung, Verpackung und Versand, es gibt fast alles als Dienstleistung auf dem Markt.
Der erreichte Stand der Arbeitsteilung macht es möglich, Unternehmen aus Komponenten zusammenzufügen. Modulares Gründen, das ist Entrepreneurship für Jedermann. Das dritte Dogma, das der kämpferische Professor vom Sockel stößt, ist die Ansicht, dass man zum Unternehmer geboren sein müsse. Nein, jeder könne eine erfolgreiche Firma gründen, hält Faltin dagegen. Und ermuntert dazu, es zu tun, denn nie waren die Bedingungen, eigene Ideen erfolgreich umzusetzen, so günstig wie heute.

Landauer Zeitung 25.11.2009

20. Dezember 2006, Vilstalbote

Mittwoch, 20. Dezember 2006

Seit 15 Jahren sind die beiden in der Musikszene, haben sich dort einen Namen gemacht und wollen nun ihr Know How auch geschäftsmäßig umsetzen: Reinhard Wimmer und Wolfram Aichner haben “Say it Louda” gegründet, eine Künstlervermittlung, die mehr ist als nur das.
“Sehr viele junge Menschen gehen zu blauäugig an ihre Musikerkarriere heran”, erzählt Wimmer. Sie wissen wenig über die GEMA und gar nichts über Steuern zahlen. Und fallen dann aus allen Wolken, wenn das Finanzamt zugreift.
Sie selber wissen als Betreiber des legendären Pfarrkirchner Szene-Treffs “Bogaloo” mit ihren weitum bekannten Partys um die Tücken in Sachen Bands und Veranstaltungen. Übrigens bilden sie dort auch einen jungen Mann für den Lehrberuf “Veranstaltungstechnik” aus.
Anzusiedeln sind Aichner und Wimmer in der Jazz-Funk-Soul-Brasil-Ecke, vor vier Jahren haben sie angefangen, Live-Konzerte zu veranstalten mit Leuten, die ihr eigenes Ding machen. Keine Cover-Versionen, sondern für diejenigen, die eine Chance bekommen sollen, weil sie wirklich gut sind. “Wir wollen, dass die Mädels und Jungs solide Bands aufbauen, sich bei ihren Gigs gut aufgehoben fühlen, dass sie sich ihre Gabe gut einteilen”. Und natürlich sollen die Bands und DJs vermittelt werden für Veranstaltungen im niederbayerischen und oberbayerischen Raum.
Zusätzlich veranstalten sie in München, Rosenheim, Passau und anderen Städten Konzerte, Snowboard-Premieren und Parties. Auch für private oder betriebliche Festivitäten ist “Say it Louda” ein hilfreicher Partner.
“Schließlich haben wir durch unsere Tätigkeiten viele Connections, wissen, was wo wann läuft, und können uns so für die jungen Leute einsetzen”, so Wimmer und Aichner.
Das, was sie machen, ist idealistisch. Es gibt viele junge Leute, die Musik machen wollen, aber nirgendwo ein Forum finden – und damit geht manches Talent verloren.
Und deshalb ist die Arbeit von Reinhard Wimmer und Wolfram Aichner auch eine Art Sozialarbeit. Wer sich mit Musik beschäftigt, ist in aller Regel emotional stabil, findet in der Gemeinschaft, sprich Band, seinen Platz. Musik ist die stärkste Ausdrucksmöglichkeit auch für intensivste Gefühle – und wer das ausleben kann, braucht keinen Sozialarbeiter.
XperRegio fördert “Say it Louda” in Sachen Künstlervermittlung, deren Marketing und auch Veranstaltungen.
Wer sich in die bewährten Hände von “Say it Louda” begeben und sich beim Aufbau einer Band helfen lassen möchte, kann sich Infos holen unter Telefon 08561 912296 oder unter www.bogaloo.de oder www.sayitlouda.com.

Say It Louda: “Wir geben jungen Musikern eine Chance”

Reinhard Wimmer und Wolfram Aichner organisieren Veranstaltungen, betreuen junge Künstler und helfen ihnen beim Aufbau ihrer Band

Pfarrkirchen/Wurmannsquick
(hia) XperRegio ist ein regionales Bündnis für mehr Wirtschaft, mehr Arbeitsplätze und mehr Lebensqualität. Der Vilstalbote stellt die geförderten Betriebe vor. Heute: die “Say it Louda” GdbR aus Wurmannsquick.

8. Dezember 2006, PNP

Freitag, 8. Dezember 2006

Gemeinsam unterzeichneten die Bürgermeister und Landrätin Bruni Mayer gestern nach Verlesung der Vertragsunterlagen durch Notar Hans-Jürgen Rigel die Vertragsunterlagen zur Gründung der XperRegio GmbH, um schlagkräftige Programme auszuarbeiten und hierfür öffentliche Mittel zu beantragen. Denn ab 2007 bis 2013 stellt die Europäische Union wieder zielgerichtete Fördermöglichkeiten für Unternehmen und Kommunen zur Verfügung, und schon jetzt werden Projekte vorbereitet und die Weichen dafür gestellt, dass auch die Region an Rott und Inn davon profitieren kann.
Die Geschäftsführung der neuen GmbH, in die jede Gemeinde 10.000 Euro als Einlage einbezahlt, wird der bisherige Sprecher der XperRegio, Arnstorfs Bürgermeister Alfons Sittinger, übernehmen. Unterstützt wird die Geschäftsführung vom Beirat, der sich aus folgenden Kommunen zusammensetzt: Landkreis (Bruni Mayer), Dietersburg (Peter Plank), Eggenfelden (Werner Schießl), Eichendorf (Max Schadenfroh), Landau (Josef Brunner), Triftern (Karl Weggartner) und Zeilarn (Ludwig Matzeder). Die operative Arbeit übernimmt das Regionalmanagement. Seine Aufgabe ist es, Ideen aufzuspüren, Unternehmen mit Rat und Tat zu unterstützen und maßgeschneiderte Finanzhilfen zu organisieren.
Als “historischen Moment” und “richtiges Signal” bezeichnete Alfons Sittinger im Gespräch mit der PNP die GmbH-Gründung. Durch den festeren Zusammenschluss erhofft er sich nicht zuletzt ein noch größeres Gewicht bei den Verhandlungen über Förderanträge und verstärkt die Möglichkeit, bei der Ausgestaltung der Förderrichtlinien durch die Politik gehört zu werden.
Die XperRegio GmbH will versuchen, alle Förderschienen für die Mitglieder zu erschließen und auszunützen, auch die Aufnahme in das LEADER-Programm steht auf der Wunschliste. Neben der konkreten Einholung von Fördergeldern sehen die Bürgermeister aber auch einen wichtigen ideellen Wert im XperRegio-Zusammenschluss. Bürgermeister Josef Grübl (Roßbach) betonte die Vorteile gerade für kleinere Gemeinden durch eine verbesserte interkommunale Zusammenarbeit. Dem pflichtete Bürgermeister Franz Pichlmeier (Falkenberg) bei. “Wir müssen uns rühren, unsere Vorstellungen nach oben bringen. Sonst tun die nichts für uns”, meinte er im Hinblick auf Förderrichtlinien, von denen allzu oft in erster Linie die Ballungsräume profitieren würden. Pichlmeier lobte auch besonders den Einsatz von MdL Reserl Sem für die Bereitstellung des ersten Kontingents an Fördermitteln für die XperRegio.
Der Vorteil einer intensiveren Zusammenarbeit der Gemeinden wird im Landkreis Dingolfing-Landau offenbar noch nicht so gesehen, da hier der Zuspruch im Vergleich zu Rottal-Inn wesentlich geringer ist. In den Augen von Bürgermeister Max Schadenfroh (Eichendorf) spiele eine Rolle, dass der Landkreis und der Sprecher der Bürgermeister, Josef Steinberger, noch nicht dahinter stehen würden. Er aber sei stolz, zur XperRegio zu gehören. Ein weiteres Wachstum und die Aufnahme neuer Mitglieder wäre aber, so Sittinger, in nächster Zeit ohnehin nicht mehr geplant. Die Gemeinschaft habe eine sinnvolle Größe und solle erst in sich selbst stabil werden.

Damit die Region an Rott und Inn profitiert
Es begann vor mehr als zwei Jahren: Die sieben Gemeinden Arnstorf, Eggenfelden, Eichendorf, Landau, Roßbach, Schönau und Simbach bei Landau schlossen sich zum Bündnis XperRegio zusammen. Sie schafften es, drei Millionen Euro Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) zu bekommen, um neue Wege in der Wirtschaftsförderung zu gehen.
Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann: 181 Anträge wurden bei der XperRegio seit Projektbeginn eingereicht. Doch es profitieren nicht nur jene Unternehmen, die einen Zuschuss erhalten. Die heimische Wirtschaft im Allgemeinen zieht ihren Nutzen daraus, da die meisten Vorhaben mit Partnern aus der Region umgesetzt werden.
Zahlenmäßig stellt sich dies folgendermaßen dar: Die drei Millionen Euro EU-Gelder lösen Maßnahmen mit einem Volumen von 13 Millionen Euro in den beteiligten Unternehmen und Gemeinden aus. Seit März 2005 wurden in den geförderten Firmen 300 Arbeitsplätze geschaffen. Damit hat sich die XperRegio in Brüssel einen guten Namen gemacht.
Immer mehr Gemeinden sind im Laufe der Zeit zu der Überzeugung gekommen, dass die XperRegio auch für sie der richtige Weg ist. So schlossen sich der Gemeinschaft bis jetzt der Landkreis Rottal-Inn und die Gemeinden Bad Birnbach, Dietersburg, Egglham, Falkenberg, Hebertsfelden, Johanniskirchen, Malgersdorf, Massing, Pfarrkirchen, Simbach am Inn, Triftern, Unterdietfurt, Wurmannsquick und Zeilarn an. Insgesamt ziehen nun der Landkreis und 21 Kommunen an einem Strang.

Start vor zwei Jahren mit sieben Gemeinden
Von Werner Eckert

Arnstorf. Die erfolgreiche XperRegio hat einen weiteren Schritt in eine viel versprechende Zukunft unternommen: Gestern Nachmittag haben die 21 beteiligten Gemeinden und der Landkreis Rottal-Inn eine GmbH gegründet.

Aus so vielen Kommunen und dem Kreis setzt sich die XperRegio mittlerweile zusammen. Gemeinschaftlich wollen sie die Region weiterbringen. Dazu haben die Bürgermeister und Landrätin Bruni Mayer gestern beim Oberwirt in Arnstorf eine “XperRegio GmbH” gegründet.
Als wirtschaftlich denkende und handelnde Einheit will die XperRegio GmbH Projekte mit zukunftsorientiertem Charakter umsetzen. Die Gesellschaft soll als zentrale Schaltstelle zwischen den Unternehmern, der Landwirtschaft, den Bildungsanbietern, den Kommunen und den für die Fördergelder zuständigen europäischen Stellen agieren. Damit rüstet sich die Gemeinschaft, um auch in der nächsten EU-Förderperiode zwischen 2007 und 2013 wieder erfolgreich neue Mittel für die Region einzuwerben.

XperRegio sucht als GmbH neue Erfolge

Gesellschaft ist gestern von Gemeinden und Landkreis gegründet worden – Nächste Förderperiode ab 2007

6. Dezember 2006, PNP

Mittwoch, 6. Dezember 2006

Simbach (st). Kann die erfolgreiche Arbeit der XperRegio auch Eingang in die Regionalplanung der Region Landshut finden? Diese Frage erörterten im Simbacher Rathaus Vertreter des Regionalen Planungsverbandes, der Regierung von Niederbayern und der XperRegio. Auf einer Regionalkonferenz im kommenden Jahr soll dieses Thema eingehend erörtert und eventuell in Form einer Resolution zu Papier gebracht werden.
Worum geht es dabei genau? Arnstorfs Bürgermeister Alfons Sittinger, Sprecher der XperRegio, informierte den Vorsitzenden des Regionalen Planungsverbandes Landshut, Simbachs Bürgermeister Richard Findl, den Geschäftsführer Peter Barteit sowie den Leiter des Sachgebietes Raumordnung, Landes- und Regionalplanung der Regierung von Niederbayern, Regierungsdirekter Dr. Jürgen Weber über die bisherige Arbeit der XperRegio und die positiven Auswirkungen der Förderung kleiner und mittelständischer Betriebe auf die Region. So seien bislang 170 Anträge von Unternehmen mit einem Kostenvolumen von rund 14 Millionen Euro bewilligt worden. Insgesamt konnte dabei über drei Millionen Euro EU Fördergelder und drei Millionen Euro, die von privater Seite finanziert wurden, verfügt werden.
Sittinger dazu: “Diese Vorhaben hätten keine Aussicht auf eine staatliche Förderung gehabt, da sie die Voraussetzungen dafür nicht erfüllen konnten. Von diesen Fördermitteln können nur Unternehmen, die entsprechend große Investitionen vorhaben, profitieren. Kleinbetriebe und mittelständische Unternehmen gehen dabei meist leer aus.”
Mit der sektoralen und dezentralen Wirtschaftsförderung durch die XperRegio hätten laut Sittinger Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Region gesichert und neue geschaffen werden können. Mit oft einfachen, aber innovativen Ideen sei die Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Unternehmen verbessert worden. Insgesamt 21 Städte, Märkte und Gemeinden aus dem Landkreis Rottal-Inn und aus dem südlichen Landkreis Dingolfing-Landau hätten sich bereits in der XperRegio zusammengeschlossen.
Mit dieser Bilanz fand Sittinger Gehör bei den Vertretern des Regionalen Planungsverbandes. Bürgermeister Richard Findl, der auch seinem Stadtrat kürzlich den Beitritt zur XperRegio empfohlen hatte, schlug vor, dieses Thema im Rahmen einer im Frühjahr kommenden Jahres in Simbach stattfindenden Konferenz des Regionalen Planungsverbandes mit Vertretern des Wirtschaftsministeriums, der Regierung von Niederbayern, der XperRegio und mit Unternehmensvertretern eingehend zu erörtern.
“Die dezentrale Wirtschaftsförderungsstruktur, wie sie die XperRegio erfolgreich praktiziert hat, sollte bei der nächsten Fortschreibung des Abschnitts “Wirtschaft” in den Regionalplan mit einfließen”, formulierte Findl das Ziel dieser Regionalkonferenz. Damit wolle man erreichen, dass die für die Region wertvolle Arbeit des “interkommunalen Bündnisses XperRegio” auch nach dem Jahr 2007 fortgeführt und mit EU-Mitteln ausgestattet werde.
Plastisch formulierte Franz Dullinger vom Regionalmanagement der XperRegio seine Eindrücke, wenn er so über das Land fahre: “Was nützen uns die wunderbar mit Staatsmitteln sanierten und gepflasterten Dorfplätze, wenn es keine Bäcker, Metzger, Gasthäuser und Handwerksbetriebe mehr in unseren Dörfern gibt, weil nur noch große Unternehmen in den Genuss staatlicher Fördermittel kommen und die kleinen mangels Wettbewerbsfähigkeit auf der Strecke bleiben? Hier kann das Konzept der XperRegio viel Positives bewirken.”

XperRegio soll auch Eingang in die Regionalplanung finden

Planungsverbandsvorsitzender Richard Findl regt Regionalkonferenz dazu an – Fortführung über das Jahr 2007 hinaus soll sichergestellt werden

6. Dezember 2006, Vilstalbote

Mittwoch, 6. Dezember 2006

Die Sendung “Let´s dance” und die Sehnsucht nach wieder mehr Geselligkeit und Gemeinsamkeit mit dem Partner sind die Gründe, warum Tanzen derzeit boomt. Christian Konvalin von der gleichnamigen Tanzschule weiß, wovon er spricht: Er tanzt zwar schon sein Leben lang, aber mit einer Tanzschule hat er sich erst vor knapp zwei Jahren selbstständig gemacht.
In der Tanzschule in München hat Christian Konvalin seinerzeit seine Frau Yvonne kennen gelernt – beide packte der Ehrgeiz und beide wurden auch erfolgreiche Turniertänzer.
Über seine Schwiegereltern kam das Ehepaar nach Unterdietfurt im Rottal, wo er als Ministrantenbetreuer arbeitete und diese – wie sollte es auch anders sein – auch das Tanzen lehrte. Die Kids und vor allem die Eltern waren so begeistert, dass auch sie tanzen lernen wollten. Und so ergab eines das andere – und das Ergebnis war die Gründung einer eigenen Tanzschule. “Die Nachfrage war da, und es sprach sich schnell herum, dass mir Qualität sehr wichtig ist”, betont Christian Konvalin. “Eine gute Haltung und Fußtechnik ergeben einen guten Stil”, so Konvalin. Was aber dem Spaß beim Kurs keinen Abbruch tut, schließlich sollen die Teilnehmer in lockerer Atmosphäre die gängigsten Standard- und Lateinamerikanischen Tänze lernen. Als da sind im Standardbereich: Langsamer Walzer, Wiener Walzer und Foxtrott, der später zum Quickstep wird, sowie der Tango; im Lateinamerikanischen Bereich Samba, Rumba, Cha Cha Cha und Jive; und im modernen Bereich der Disco Fox.
Und natürlich finden die Kurse stets einen furiosen Abschluss beim Ball, der auch durch seine Show-Einlagen und durch Live Band begeistert, versichert Konvalin – besonders auch bei den Abschlussbällen von Schulen
“Dafür suchen wir natürlich stets Räumlichkeiten, die zum Anlass passen, also mit stilvollem Ambiente”. Grundkurse, Fortgeschrittene, Professions Bronce, Silver, Gold, Specials, Hochzeitskurse, Kinderkurse oder der Verkauf von Tanzschuhen stehen auf dem umfangreichen Programm der Tanzschule Konvalin.
Und dann gibt es noch die Übungspartys, jeden Sonntag in Unterdietfurt, Altötting, Neumarkt-St.Veit und Gangkofen, wo sich die Tanzschüler vergnügen – und die auch offen sind für alle anderen Tanzbegeisterten.
XperRegio fördert das Marketing der Tanzschule, die ab November und Januar wieder zu vielen neuen Kursen einlädt.
Die Angebote der Tanzschule Konvalin finden Sie auch im Internet unter www.tanzschule konvalin.de oder Infos unter Telefon 08724 1639.

“Let´s Dance!” – Tanzen lernen mit Spaß in lockerer Atmosphäre

Tanzschule Konvalin aus Unterdietfurt bietet Kurse, Tanzpartys, Bälle und mehr

Unterdietfurt
(hia) XperRegio ist ein regionales Bündnis für mehr Wirtschaft, mehr Arbeitsplätze und mehr Lebensqualität. Der Vilstalbote stellt die geförderten Betriebe vor. Heute: die Tanzschule Konvalin aus Unterdietfurt.

22. November 2006, Vilstalbote

Mittwoch, 22. November 2006

“Wir definieren traditionelles Wissen neu – Ihrer Gesundheit zuliebe”: Unter diesem Motto baut die Zimmerei Brunthaler Häuser, die zeitgemäßes und zukunftsorientiertes Wohnen garantieren. Es geht um ökologisches Bauen mit Holz als natürlichem Baumaterial.
Der junge Zimmerermeister Walter Brunthaler hat seinen Betrieb vor knapp zehn Jahren gegründet. Dank ihrer Zuverlässigkeit und der hervorragenden handwerklichen Qualität hat sich die Zimmerei Brunthaler in ihrem Einzugsbereich bereits einen guten Namen gemacht. Durch die Innovationsfreude konnte der Betrieb entgegen dem Branchentrend beständig wachsen und beschäftigt derzeit zehn Zimmerer, davon einen Lehrling. Nächstes Jahr sollen zwei weitere Lehrlinge ausgebildet werden. Für die Büroarbeiten ist Ehefrau Karin zuständig. “Wir wollen auch den jungen Leuten in der Region eine Chance geben”, sagt Brunthaler und betont die hohe soziale Verantwortung der Unternehmer für ihre Mitarbeiter.
Nun geht die Zimmerei mit einer eigenen Bauweise für Holzhäuser auf den Markt. “Mein eigenes Haus wollte ich natürlich aus Holz bauen”, sagt Walter Brunthaler, “doch es durfte auch bei Sturm nicht knarren und sollte keine Hohlräume für Nagetiere oder Insekten haben”. Also entwickelte er sein einzigartiges System für massive Holzwände in Blockstapelbauweise. Die vielen Vorteile der Blockstapelwand beruhen auf ihrer hohen Holzmasse. Um diese zu erreichen, wird Schicht für Schicht ohne Zwischenräume eine kompakte, extrem stabile und bewegungsfreie Wandscheibe erstellt. “Da gibt es keine Schwindbewegungen mehr”, so Brunthaler.
Die Wandstärke kann – je nach Bauherrenwunsch – variieren von 12 Zentimetern bis 40 Zentimetern. “Wir bauen 100 Prozent Holzhäuser. Plastikfolien und Montageschaum sind dabei tabu! Durch den Verzicht auf solche künstlichen Baustoffe aus der Chemiefabrik können unsere Bauherren auf ein baubiologisch einwandfreies Haus vertrauen”, versichert der Firmenchef.
Der Bauherr kann mit einem fertigen Bauplan zur Zimmerei kommen oder sich dort auch die Planung erstellen lassen. Durch die präzise Vorfertigung der Bauteile in der modern ausgestatteten Werkhalle kann das Haus dann vor Ort in nur zwei bis drei Tagen montiert werden.
Für diese Wände wird ausschließlich Nadelholz aus heimischen Wäldern verwendet, was natürlich auch der heimischen Waldwirtschaft dient.
Um die besonderen Eigenschaften der klimaregulierenden Massivholzwände zu unterstützen, empfiehlt Brunthaler für die Innenwände eine Lehmputzschicht. Für die Außenwand bietet zum Beispiel eine Lärchenholzverschalung oder eine klassische Putzfassade Schutz. All diese Maßnahmen unterstützen die wunderbaren Eigenschaften der Blockstapelwand wie zum Beispiel Wärmespeicherfähigkeit, Feuchtigkeitsausgleich, Schallschutz, hoher Schutz vor Handystrahlen und hohen Werterhalt. “Wir genießen in unserem Haus bzw. im Büro das gesunde Raumklima, das jedem gut tut”, so Karin Brunthaler.
Diesen Entwicklungsschritt wird die Zimmerei nun belegen lassen, und da kommt XperRegio ins Spiel. Die Regionalförderung unterstützt die neue Bauweise, indem die technischen Daten ermittelt werden, also die physikalischen Werte in Sachen Schall, Wärme- und Speicherfähigkeit.
Infos über die Firma, deren Leistungsspektrum auch Innenausbauten jeglicher Art, Ingenieurbauten, Sanierungen, Holzböden, Dachstühle, Bedachungen, Dachsanierungen, Holzbrücken, sämtliche Zimmereiarbeiten und Hallenbau umfasst, gibt es unter Telefon 08543 916900 oder info@zimmerei-brunthaler.de.

“Unsere Holzhäuser sind wirklich aus Holz!”

Zimmerei Brunthaler baut Massivholzwände in Blockstapelbauweise ohne chemische Dämmung

Egglham
(hia) XperRegio ist ein regionales Bündnis für mehr Wirtschaft, mehr Arbeitsplätze und mehr Lebensqualität. Der Vilstalbote stellt die geförderten Betriebe vor. Heute: die Zimmerei Brunthaler aus Egglham mit ihren Massivholzwänden in Blockstapelbauweise.

18. November 2006, PNP

Samstag, 18. November 2006

Massing (da). “Fachpersonal aus Meisterhand” – mit diesem Slogan vermittelt die Massinger Firma IHS Personaldienstleistungen seit zehn Jahren erfolgreich Bewerber an Firmen in Ober- und Niederbayern und hilft Unternehmen, geeignetes Personal zu finden. “Wir unterstützen Firmen bei der Bewerberauswahl und bei personellen Engpässen. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt dabei auf der Vermittlung von Fachpersonal”, erläutert Peter Böhm jun. Gefragt ist das Know-How der Firma vor allem beim Faktor “Zeitarbeit” – hier schafft IHS Soforthilfe bei personellen Engpässen, vom Helfer bis zum Ingenieur, vom Handwerker bis zum Konzern. Dabei ist Seniorchef Peter Böhm wichtig, auch die Bedürfnisse der Arbeitssuchenden zu berücksichtigen: “Wir achten darauf, dass niemand größere Entfernungen zu seinem neuen Arbeitsort fahren muss. Außerdem legen wir größten Wert auf transparenten und fairen Umgang und bieten eine leistungsgerechte, übertarifliche Entlohnung”, so Böhm.
In den zehn Jahren seit der Gründung ist die Firma IHS Personaldienstleistungen auf gut 20 interne Mitarbeiter angewachsen, sechs Auszubildende sammeln an den drei Standorten in Massing, Traunreut und Waldkraiburg ihre Erfahrungen. Dieses Wachstum fordert auch mehr Management: Ein zentraler Server und ein neues Lohnprogramm in der Verwaltung in Massing optimieren die Kommunikation zwischen den einzelnen Standorten, so dass Bewerber noch schneller vermittelt und Arbeitgeber noch schneller beraten werden können. Möglich gemacht hat diese Anschaffung die XperRegio.
Eine gute Idee, findet Seniorchef Peter Böhm: “Damit konnten wir schnell auf das Wachstum unserer Firma reagieren”, freut er sich.

XperRegio: Wir machen mit – IHS Personaldienstleistungen