Pressemitteilung 15.12.2010:
Zur Gesellschafterversammlung der XperRegio GmbH begrüßte Geschäftsführer Alfons Sittinger
Vertreter/innen aus den 22 Mitgliedskommunen. Wichtiges Thema war der Dauerbrenner
Breitbandausbau. Dazu hatte die Firma HPE, die von XperRegio mit der Begleitung des
Auswahlverfahrens und der Markterkundung beauftragt war, die Firmen Telekom und Vodafone
eingeladen, um neueste Informationen zu den Ausbaumöglichkeiten zu erhalten.
Telekom Deutschland, vertreten durch Ralf Niepel und Reinhard Brandl, setzt beim Ausbau vor allem
auf Glasfaser. Zu möglichst vielen Kabelverzweigern sollen Glasfaserkabel verlegt werden, um so die
Reichweiten des schnellen Internet zu verlängern. Letztlich sei es aber eine Frage der
Wirtschaftlichkeit, in welchen Gebieten diese Technik installiert wird. Dagegen favorisiert die Firma
Vodafone ausschließlich die neue LTE-Technik, wie Martin Marks referierte. LTE ist eine funkbasierte
schnelle Internetverbindung, ermöglicht durch ersteigerte Frequenzen im Rahmen der Digitalen
Dividende. Derzeit werden Pauschalangebote für den privaten Verbraucher auf den Markt gebracht.
Im nächsten Jahr sollen auch Angebote für Geschäftskunden aufgelegt werden.
Planungssicherheit für die Kommunen, auch hinsichtlich der Zukunftsfähigkeit der gewählten
Technik, kann im Moment kein Anbieter garantieren. So sind die Kommunen vor schwierige
Entscheidungen gestellt: einerseits müssten schnelle Lösungen her, um keine Standortnachteile zu
erzeugen, andererseits wolle man nicht in eine Technik investieren, die in wenigen Jahren dem
gestiegenen Übertragungsbedarf nicht mehr genügt.
Des Weiteren informierte Alfons Sittinger über den Umsetzungsstand beim BMU-Projekt
„Energieeffiziente Maßnahmen“. 11 Kommunen hätten nun beschlossen, sich an diesem
Maßnahmenpaket zu beteiligen. Allerdings habe es sich mittlerweile herausgestellt, dass eine
europaweite Ausschreibung erfolgen müsse, was sicherlich nochmals zu Verzögerungen führen
werde.
Inge Hitzenberger gab einen Überblick über die Tätigkeit des Regionalmanagements. Als
Schwerpunkte nannte sie unter anderem die Leaderprojekte und die MINT-Bildung. Die Förderung
des Regionalmanagements durch EU-Mittel laufe im August 2011 aus. Eine Fortsetzung wäre
möglich, wenn ein neuer Förderantrag beim bayerischen Wirtschaftsministerium eingereicht werde
und die Kofinanzierung auch weiterhin von der XperRegio GmbH geleistet werde. Deshalb beantragte
Alfons Sittinger, das Regionalmanagement um zwei Jahre zu verlängern und die nötigen Eigenmittel –
Restmittel aus der laufenden Förderperiode – bereit zu stellen . Dies wurde einstimmig beschlossen.



Schon während der Busfahrt erfuhren die Junior-Studenten, was eine Hochschule ist und was die Studenten dort den ganzen Tag tun. Nach einer kurzen Inspektion des Campus, also des Hochschulgeländes, strömten alle in den großen Hörsaal. Hier erklärte der im Optiklabor der Hochschule tätige Diplom-Ingenieur Christian Vogt den Neun- bis 13Jährigen, wie i eine Digitalkamera funktioniert. Die große Frage an diesem Abend: “Wie kommt das Bild in die Kamera?”
Mit Zwischenfragen muss ein Kinderuni-Professor umgehen können. Immer wieder schnellte eine kleine Hand in die Höhe und Christian Vogt hielt inne. Er zeigte Bilder von den ersten Kameras und erntete damit erstauntes Gekicher. Auch die Geschichte, dass man früher mehrere Minuten lang stillsitzen musste, wenn man ein Foto von sich haben wollte, sorgte für Interesse.